biker.projects.at >>Tour: Kroatien (20.05.2009 - 23.05.2009)Tourdaten ::: Karte Tourdaten
Tag 1:
Tag 2: Tag 3: Ausflug nach Cres Tag 4: Pension Biba - Haid
Teilnehmer:
Tauzi,
Niwi,
Großvati,
Harry,
Charly
Leider kann Zaki heuer nicht mitfahren, weil seine Firma eine Betriebsausflug genau in
unsere Tourzeit gelegt hat und Zaki die Stellung in der Firma halten muss!
Anreise Tag 1
Da wir diese Tour schon zum wiederholten Mal fahren - aber immer noch lieben - haben wir
für heuer beschlossen, dass wir die Anreise genießen wollen: wir nehmen uns 2 Tage dafür
Zeit und fahren eine andere Route:
Nach einem kleinen Frühstück auf der Tankstelle in Haid, geht es pünktlich um 06:30 Uhr ab. Um Zeit zu gewinnen und Kilometer zu machen nehmen wir bis Salzburg nehmen wir die Autobahn, und fahren Richtrung Lofer, wo wir am Thumsee unsere erste Rast zu unserm zweiten Frühstück einlegen. Über Kitzbühel und Mittersill geht´s über herrliche schwingende Straßen bei wunderschönem Wetter über bzw. durch den Felbertauern. Die Landschaft ist gebirgig rauh. Jetzt im Frühling schießen von fast jedem Hang die Bäche über zig Wasserfälle in das Tal. Hie und da sieht man die Massen an Geröll und Bäumen, die von den vielen Lawienen, die heuer waren, mitgerissen wurden: da sind gewaltige Kräfte am Werk! Oben am Felbertauern legen wir eine Rast ein und genießen den Ausblick auf 1600m! Weiter geht´s über Matrei, Lienz durch das Lesachtal Richtung Kötschach-Mauthen. Das Lesachtal ist eine Attraktion für sich! Straßen teilweise so schmal wie vor 50 Jahren und auch die Zeit scheint hier stehen geblieben. Wunderschöne alte Holzhäuser in idyllischen kleinen Ortschaften. Am Ende des Lesachtals machen wir noch ein Mal Rast und nehemen die unheimliche Stille hier so erst richtig wahr.
Über den Plöckenpass rollen wir nach Italien. Überall liegen noch die letzen Schneereste
am Rand der Straße - da kann man sich vorstellen, wie´s im Winter hier aussehen muss! Über den Predil gelangen wir nach Slovenien. Leider können wir unsere geplante Route nicht fahren, weil die Straße über den Mangart wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Slovenien scheint dzt. viel in die Erneurung des vorhandenen Straßennetzes zu investieren: ständig stoppen uns Baustellenampeln. Nach einiger Zeit geben wir es auf sie zu zählen! Entlang der Ausläufer des Socca-Tals gelangen wir über Kanal und Plave nach Dobrovo. Nach kurzer Orientierung und Beratung finden wir unser Übernachtungsquartier. Die kleine Pension ist ein Volltreffer: ein kleines Swimmingpool, das wir sofort für eine Erfrischung nutzen, und gemütliche Atmosphäre. Mit Prosciutto, Salami, Käse und Wein lassen wir den Tag ausklingen. Anreise Tag 2Nova Gorica - Triest - Koper - Buje - Porec - Pension Biba Wir haben die Nacht gut verbracht und beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Früstück. Nach der Pflege unserer Motorräder - die Spuren der letzten Etappe (Mücken) werden entfernt - machen wir uns gegen 9 Uhr auf den Weg zu unserem Ziel, die Pension Piba. Man merkt - jetzt auch schon im Mai - dass wir uns in mediteranen Gefielden aufhalten: schon jetzt am Morgen hat die Sonne ihre Kraft enfaltet. Wir freuen uns trotz unserer Motorradkluft, die den Genuß etwas dämpft, über dieses Klima.
Über Nova Gorica fahren wir nach Triest. Eigentlich wollten wir über Monfalcone fahren,
doch wir entscheiden uns kurzfristig um und wollen in Triest jene Stelle sehen, die Tauzi
als Kind fast zum Verhängnis wurde: Bei Tauzi sitzt der Schreck - auch nach so langer Zeit - auch heute noch tief. Daher beschließen wir einen Bierchen auf Tauzis zweiten Geburtstag, den Boller, der ihm und seiner Familie das Leben rettete, natürlich auch auf Triest und unsere Motorradtour zu heben. Nach der Stärkung geht´s weiter und bei Kopper über die Grenze. Verzweifelt versuchen wir die Autobahnen in Slovenien zu meiden, doch immer wieder landen wir auf Auffahrten. Das haben sich die Slovenen schlau ausgedacht: Die gebührenfreien Straßen sind kaum zu finden und dann bist du auf der Autobahn. Und ohne Vignette wird das auch in Slovenien sehr teuer! 2 Mal gelingt es uns nicht der Autobahn auszuweichen und land auf ihr. Zum Glück werden wir nicht erwischt. Wir freuen uns, dass wir nach kurzer Zeit Slovenien hinter uns lassen können und in Kroatien wieder alle Verkehrswege gut beschildert sind. Die Schnellstraße lassen wir heuer aus und fahren auf den normalen Straßen über Buje Richtiung Porec. Dem romantischen Hafen von Novigrad können wir nicht widerstehen und wir beschließen hier im Hafen Mittag zu essen. Ausgeruht und noch den Geschmack der Tintenfische im Gaumen machen wir uns auf die letzten Kilometer nach Porec und Pension Piba. Gegen 14 Uhr treffen wir dort ein und werden gleich herzlich von Rade empfangen: eine 2-Liter Bierflasche müssen wir mit ihm sofort leeren, sonst würden wir seine Gastfreundschaft nicht ehren!
Wir beziehen schnell unsere Zimmer - ziehen unsere Badehosen an und werfen uns in den
Pool. Rade verwöhnt uns mit einer Platte Proscuitto, Käse und Oliven, die wir uns
bei Wein und Bier so richtig schmecken lassen. Rade verwöhnt uns mit selbstgegrilltem Fisch - einem Drachenkopf! Der Kopf des Fisches ist giftig und muss vor der Zubereitung entfernt werden. Wir vertrauen auf Rade und wissen: er kann´s, wie wir das schon einige Male erfahren durften. Den Abend lassen wir in geselliger Runde bei Wein, Bier und einem Schnäpschen, den Rade auch selbst brennt. Schön langsam verläßt der eine und andere die Runde und bald liegen wir alle im Bett. Ausflug nach CresHeute wollen wir einen Ausflug auf die Insel Cres und dann weiter auf Losinj machen. Nach dem schon erwähnten Frühstück treffen wir uns bei den Motorrädern und sehen Charly an seiner Maschine werken: Das Hinterrad (Felge) schleift am Bremssattel. Nach genauerer Betrachtung erkennen wir, dass das Lager des Hinterrades ausgeschlagen ist. Ein Fahren mit diesem Bike ist somit unmöglich. Also Rad ausbauen und schauen, ob es irgendwer repparieren kann. Rückreise
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